Neulich habe ich nach einem Hotel gesucht und nachdem mir das grundsätzlich viel Spaß macht, organisieren und so, habe ich mich ein wenig im Stöbern verloren. Habe mir verschiedene Kategorien angeschaut, Lage, Ausstattung, alles, was mir wichtig ist. Und dabei ist mir aufgefallen, dass sich meine Kriterien und meine Art darüber zu denken in den letzten Jahren komplett verändert haben.

Früher hab ich erst mal nach dem günstigsten Preis gesucht. Gerade bei nur einer Nacht. „Ich bin ja nur zum schlafen da“, „Hauptsache einigermaßen sauber“ und noch so schöne Geschichten, die ich mir da immer wieder selbst erzählt habe. 

So was wie eine 4 oder 5-Sterne Kategorie hab ich schon mal gar nicht erst ausgewählt. „Das braucht doch kein Mensch“, „das ist ja Wahnsinn, für diesen Preis fliege ich ja eine Woche nach Mallorca“.
All das kam so in meinen Kopf. Gleichzeitig hab ich mich auch dabei erwischt, dass ich mich in Zimmern nicht (mehr) wohl fühlte, in denen ich mich manchmal nicht mal getraut habe, barfuß zu laufen (ist jetzt vielleicht etwas übertrieben, aber ich denke Du bekommst eine Idee davon, was ich meine).

Ich hab mich gar nicht getraut, nach einer besseren Kategorie oder einer Suite zu schauen, dachte, das ist nicht meins (ohne dass ich es jemals probiert hatte) und ich dachte, das ist nur für „die Reichen“,  „die anderen“, aber niemals für mich.

Jetzt ist das alles etwas anders. Nicht, dass ich aus Prinzip nur in 4 oder 5 Sterne Hotels schaue, aber ich erlaube es mir. Ich erlaube mir zu schauen, es in Betracht zu ziehen. Reinzufühlen… Hüpft da mein Herz, wenn ich einen tollen Ausblick habe, auf das Meer oder die Stadt, weil das Zimmer vielleicht in diese Richtung oder in einem höheren Stockwerk liegt. Finde ich das geil, dass ich morgens auf meinem eigenen Balkon im Bademantel frühstücken kann und nicht in einem Raum mit 50 anderen Gästen.

Und es bedeutet auch nicht, dass es nicht genauso geil sein kann, eine einfache Brotzeit morgens auf einer Hütte in den Bergen zu genießen. Es bedeutet einfach, dass Du Dir erlaubst, offen zu sein. 

In allen Bereichen Deines Lebens. Ob es um so was geht wie in meinem Beispiel oder auch um Dein Business. Wie oft hast Du schon gedacht, ach, das ist nichts für mich, ohne dass Du es zumindest mal ausprobiert hast.

Vielleicht gefällt Dir der Service einer Suite, vielleicht sitzt Du lieber auf dem Campingplatz und brühst Dir den Kaffee auf dem eigenen Kocher. Vielleicht liebst Du es Dein eigenes Business zu haben, vielleicht bist Du lieber angestellt in einer coolen Firma.

Und überhaupt…Du weißt ja… in meiner Welt gibt es kein „oder“, sondern immer nur ein „und“. 

Trau Dich, Dinge auszuprobieren, Dinge zum ersten Mal zu machen, auch wenn es sich für den Moment noch etwas komisch und ungewohnt anfühlt.

Wie viel offener kannst Du heute schon sein?

Von Herzen

Deine Beate

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