Cool Kids

In unserer Klasse am Gymnasium gab es so drei Lager. Die Streber, die Mitläufer und die cool Kids. Wir hatten eine tolle Klassengemeinschaft und trotzdem gab es so eine Art Zugehörigkeit zu den einzelnen Gruppen. Bei den Mädchen waren da die Einser-Kandidaten, die scheinbar mühelos jede Klassenarbeit absolvierten und sich immer rege am Unterricht beteiligt haben. Es gab die Schüler wie mich, durchschnittliche Noten, eher schüchtern und unauffällig. Und dann gab es die „Cool Kids“.

Weibliche Abteilung, blond, süß, makellos mit Grübchen im Gesicht und die leicht Punk-angehauchten, auffälliger Haarschnitt, lässige Kleidung, mindestens drei Ohrringe.
Bei den Jungs die mit stets perfekten Haaren und Lacoste-Poloshirt und die mit den verwaschenen 80er Jahre Jeans und Muskelshirt.

Ich weiß noch genau, wie ich meine Mutter wochenlang bearbeitet habe, bis ich endlich diese Stretch-Jeans bekommen habe, um mich mal so ansatzweise, nur ein bisschen cool zu fühlen.

Warum erzähle ich Dir das? Es ist normal und gehört zu unserem Urinstinkt, dass wir einer Gemeinschaft angehören wollen, denn das war früher überlebensnotwendig. Heute ist das nicht mehr so und doch steckt es oft noch in uns drin. Dass wir Dinge tun, Worte benutzen, die wir vielleicht gar nicht so gut finden. Weil wir denken, das zu müssen, um dazuzugehören.

Das ist auch der Grund, warum die meisten Menschen sich nicht aus dem Gewohnten herauswagen. Weil es leichter ist, nicht anders zu sein. Weil es leichter ist, das zu tun, was die Masse macht. Ich habe das früher ständig gemacht, immer schön angepasst, ja niemand auf die Füße treten, ja nichts Falsches sagen. Bis ich irgendwann gar nicht mehr wusste, was eigentlich meine Meinung war und was das war, was ich einfach nur nachgeplappert habe.

Irgendwann hab ich verstanden, dass jeder Mensch auf seine eigene Art und Weise wundervoll und einzigartig ist, es egal ist, was andere sagen, ob sie denken, Du bist cool oder nicht.

Das hat mir später beim Businessaufbau unglaublich geholfen. Auch da gibt es die, die Business nur im Anzug machen, die lässigen in der Hängematte oder auf dem Meditaionskissen und die irgendwo dazwischen. 

Mein Business, meine Regeln.

Freiheit ist mein oberster Wert und ich liebe es am meisten, dass ich mich von vielen Regeln im Business (wie „man“ es so macht) befreit habe und mein Unternehmen so führe, wie ich es führen möchte, wundervolle Menschen bei Ihrer Reise rund um Money-Mindset und Businessaufbau begleiten darf.

Ich mag Dich heute ermutigen, da mal genauer hinzuschauen, wo Du Dich vielleicht nicht mehr so wohl fühlst, mal einen Check-in zu machen, was in Deinem Leben Dir wirklich von Herzen Freude bereitet und was Du vielleicht bis gestern nur machst um irgendwo dazuzugehören.

Von Herzen

Deine Beate

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