Drama Queen

Wenn ich manchmal so dran denke, wie ich früher so war. Mein heutiges Ich kann nur den Kopf schütteln. In der Zeit im Angestelltenverhältnis auf der Bank, was wurde da den Tag über gelästert.
Ob die Kollegin womöglich zweimal in der Woche das gleiche Outfit anhat, wer eventuell auf eine Beförderung hoffen darf, wer unberechtigter Weise schon in einer höheren Gehaltsgruppe ist, wer mit wem schon mal liiert war oder noch ist…, die Liste hätte kein Ende.

Und vor allem. Das Kaffeepausen-Drama. Wer kennt es? „Du glaubst nicht, was mir heute mit dem Kollegen/dem Kunden passiert ist“. „ Was ich wieder alles für einen Müll auf meinem Schreibtisch habe“. “Der Azubi taugt aber auch gar nichts und ich hab den noch zwei Wochen an der Backe“.

Anstatt einfach nur Pause zu machen, wurde gefühlt versucht, das Drama des anderen zu toppen.
Wir erleben solche Situationen natürlich nicht nur im Büro, sondern auch privat. Welches Wehwehchen noch schlimmer ist, welche Nachbarn sich wie verhalten haben.

Und abgesehen davon, dass es grundsätzlich nicht so geil ist, über andere zu lästern, hat dieses ganze Verhalten oft auch einen tieferen Grund. 

Zugehörigkeit. Eines unserer Urbedürfnisse und auch mit Angst verbunden. Ausgeschlossen zu werden aus der Gemeinschaft, bedeutete in der Urzeit den sicheren Tod. Ein Stück weit ist das immer noch in uns drin. Gleichzeitig darf es aber auch keine Ausrede sein.

Doch wie oft halten wir uns so gerne (auch wenn es vielleicht ein bisschen piekst das zuzugeben) an unserem persönlichen Drama fest? Oft schieben wir Sachen im Außen vor, zum Beispiel, dass es jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist ein Business zu starten, weil… Wir haben tausend gute Begründungen für unseren Verstand. Wenn wir aber wirklich ehrlich sind, dann steckt da oft eine Angst dahinter.

Was sagen meine Freunde/meine Familie, wenn ich auf einmal was in meinem Leben verändere, was vielleicht der Durchschnittsbürger nicht so macht?

Was, wenn ich dann das Lästerthema bin? Was, wenn ich dann nicht mehr dazu gehöre?

Glaub mir, auch ich hatte diese Angst. Doch wie immer liegt hinter Deiner Angst auch Dein größtes Geschenk. Ja, es tut weh, wenn sich enge Freunde abwenden, oder Du für Dich entscheidest, nicht mehr so viel Zeit mit ihnen verbringen zu wollen. Aber Du darfst darauf vertrauen, dass neue Menschen in Dein Leben kommen werden, die Deinen Weg mitgehen, wo Du Dich verstanden fühlst, Du Unterstützung auf bedingungsloser Ebene bekommst.

Wenn Du Dich schon lange nach einer Veränderung in Deinem Leben sehnst, zum Beispiel finanziell unabhängiger zu sein, Menschen mit Deinem Herzensthema zu helfen und dabei sehr gut zu verdienen, dann melde Dich gerne bei mir. 

Lass das Drama hinter Dir und lade alles ein, was statt dessen wundervolles in Dein Leben kommen will.

Von Herzen

Deine Beate

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