Vielleicht kennst Du diesen Moment, wenn Du in den Spiegel schaust und denkst:
„Bin das eigentlich noch ich? Und wer bin ich überhaupt? Und war das jetzt schon alles?
Geht das jetzt die nächsten 30, 40, 50 Jahre so weiter?“

Meistens kommt dann sofort der Verstand und das schlechte Gewissen.
„Sei doch mal nicht so undankbar, Dir geht es doch gut, usw.“

Du darfst mehr

Natürlich dürfen wir jeden Tag für das dankbar sein, was wir haben. Gleichzeitig darfst Du Dir erlauben mehr zu wollen. Und für manche in Deinem Umfeld kann das zu viel sein. Weil so viele Menschen sich nicht für Wachstum, sondern für Stillstand entscheiden. Für das Gewohnte, weil unser Gehirn bei Veränderung erst mal Alarm schlägt (könnte ja gefährlich sein, sich aus der Höhle zu wagen, wenn der Säbelzahntiger um die Ecke wartet). Meistens geht es dann nicht um Dich, sondern darum, dass die Menschen in Deinem Umfeld diese Veränderung hassen. Was sich wiederum mit Deiner Angst decken kann, nicht mehr dazuzugehören. Wenn alle im Angestelltenverhältnis sind und Du Dich selbstständig machst. Wenn alle verheiratet sind und Du in keiner Beziehung bist. Wenn alle um Dich Kinder haben und Du entschieden hast, dass Du keine möchtest, nur um ein paar gängige Beispiele zu nennen.

So wie es beim Thema Glaubenssätze darum geht, diese loszulassen, korrekter gesagt, diese zu überschreiben und neue, dienliche in Dein Leben zu lassen, kann das auch auf Menschen in Deinem Umfeld zutreffen.

Manche verabschieden sich still und leise, andere reden vielleicht hinter Deinem Rücken und sind in Wahrheit neidisch auf Deinen Mut. Bei manchen geht es leicht und bei anderen tut es richtig weh und manchmal geht man einfach für eine gewisse Zeit getrennte Wege. Und alles ist immer in Ordnung. 

Zeit ist mein wertvollstes Gut

Ich habe für mich entschieden, immer in regelmäßigen Abständen da wirklich einen Check-in zu machen. Zeit ist mein wertvollstes Gut und ich erlaube mir, die für mich nur noch für das einzusetzen, was mir wirklich gut tut, was mir Energie schenkt. Alles andere hat bei mir keinen Platz mehr. Das gilt privat, wie auch im Business. Auch da hinterfrage ich immer wieder, wo geht meine Energie hin.
Eher auf das 1:1 oder auf die Gruppe. Wie kann ich vielen Menschen dienlich und gleichzeitig in meiner besten Energie sein?

Und nicht nur einfach stupide etwas zu machen, nur weil „man“ das halt so macht oder weil Du gerne „everybody´s darling“ sein möchtest.

Checke was wirklich wichtig ist

Da mag ich Dich von Herzen einladen, diesen Check-in bei Dir öfters mal zu machen, wirklich radikal ehrlich mit Dir zu sein und dann auch die entsprechende Konsequenz zu ziehen. Und ja, manchmal geht es leicht und manchmal dauert es Monate oder Jahre und tut richtig weh. Und nicht im Sinne von „Du kannst mich mal“, sondern in Liebe und Dankbarkeit gehen lassen. Dich auf Deine Zukunft zu fokussieren und das, was Dir in Deinem Leben wirklich wichtig ist.

Wie bei einem Kleiderschrank. Wenn der vollgestopft ist, hat nichts Neues Platz. Da darf erst mal ausgemistet werden. Und dann sind auf einmal nur noch Lieblingsstücke drin.

Von Herzen

Deine Beate

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