Einer der ersten großen Coaches von dem ich lernen durfte, war Anthony Robbins. Und er sagte immer wieder diesen einen Satz: „Raise your standard“, erhöhe Deinen Standard. 

Anfangs hab ich das nicht wirklich verstanden, was das eigentlich bedeuten soll. Von den Worten her natürlich schon, aber es hat ein paar Jahre gedauert, bis ich das wirklich verinnerlicht und in mein Leben integriert hatte.

Ich dachte immer, das steht mir nicht zu. Dass es nicht angebracht ist, mehr zu wollen. Und trotzdem war da dieses Gefühl in mir, dass es da noch eine Welt gab, außerhalb von dem, was mein „normal“ war. Es war noch nie mein Bestreben, dass das ganze Jahr schon im Voraus durchgeplant war. Im Januar schon genau zu wissen, dass im Mai dieses oder jenes Event war und im September immer der gleiche Urlaub am gleichen Ort gebucht wird.

Sicherlich war das für mein Umfeld oft anstrengend oder nicht nachvollziehbar, weil es nach außen nichts zu bemängeln gab und ich selbst auch immer diese Stimme in mir hatte: „sei doch zufrieden, Dir geht es doch so viel besser als den meisten Menschen“.

Und dieser Satz: „Raise your standard“ war für mich wie so eine Art Freifahrtschein. Da war jemand, der sagte, es ist ok. Du darfst das. Du bist deshalb kein gieriger oder schlechter Mensch. Es ist wunderbar jeden Tag für das dankbar zu sein, was jetzt schon in Deinem Leben ist. Und gleichzeitig gibst Du Dich als Erwachsener z. B. nicht mehr mit dem zufrieden, was Du mal als Schüler beim Babysitten verdient hast, wenn Du in einem Angestelltenverhältnis bist oder Dein eigenes Unternehmen hast.

Ich glaube aus tiefstem Herzen, dass wir hier auf diesem schicken Planeten sind, um zu wachsen. Jeden Tag und jeden Tag neu entscheiden zu dürfen, was unser persönlicher Standard ist und das tun, was dafür nötig ist um diesen zu erreichen.

Von Herzen

Deine Beate

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